1. Es wird kein Programm gefunden, mit welchem die mde-Datei geöffnet werden kann. Wo liegt der Fehler?
Mit
ziemlicher Sicherheit haben Sie weder Microsoft Access noch eine
Runtime-Version installiert. Installieren Sie also am besten die
Runtime-Version von Access.
zum
Inhaltsverzeichnis
2.
Wir möchten unsere Daten gern in unserem Datenverzeichnis auf einem Netzlaufwerk
speichern. Wie stellen wir sicher, so dass das Programm sie weiterhin findet?
Verschieben Sie die
Datei bscmpe-be.mdb (be steht für Backend) aus dem Programmverzeichnis
C:\Programme\BlueSeal\ContactManagerPE in den gewünschten Pfad, z.B.
d:\daten\adressen.
Wenn Sie jetzt den
Adressmanager starten, erhalten Sie wie gewohnt das Startformular. Klicken
Sie auf ADMINISTRATION | BACKEND SUCHEN und geben Sie den Pfad zu Ihrer Adressdatenbank
an. In Zukunft wird diese automatisch gefunden.
Die Backend-Datei
können sie übrigens beliebig umbenennen. Nur die Endung darf nicht
verändert werden. Wir empfehlen jedoch, Umlaute, Leerstellen und Sonderzeichen
zu vermeiden.
zum
Inhaltsverzeichnis
3.
Ich möchte die Daten gern auf dem Notebook mitnehmen
Die Vorgehensweise
ist wie beim vorangegangenen FAQ-Punkt. Kopieren Sie die Datendatei auf das
Notebook. Klicken Sie auf ADMINISTRATION | BACKEND SUCHEN und geben Sie den
Pfad zu Ihrer Adressdatenbank an. Denken Sie daran, dass Sie, wenn Sie sich
mit dem Notebook - falls Sie es auch lokal nutzen - wieder im lokalen Netzwerk
befinden, auf die dortige Datendatei verweisen.
Beachten Sie aber,
dass Sie nur in einer Datei editieren dürfen. Sind Sie der einzige Editor,
können Sie selbstverständlich auch auf dem Notebook editieren und
dann die lokale Datei durch die Notebook-Datei ersetzen.
zum
Inhaltsverzeichnis
4.
Wieviele Benutzer können gleichzeitig auf die Datenbank zugreifen?
Die Anzahl der maximalen
gleichzeitigen Zugriffe wird durch Access bestimmt, wobei es keine Rolle spielt,
ob Sie Access in der Runtime-Version oder in der Vollversion nutzen. Laut
Auskunft von Microsoft liegt die maximale Anzahl gleichzeitiger Zugriffe bei
255, was jedoch ein theoretischer Wert ist. Faktisch wird die Anwendung bei
einer derart hohen Zahl von Benutzern spürbar langsamer und auch störungsanfälliger.
Erfahrungsgemäss
sollte es hinsichtlich der Schnelligkeit des Zugriffs kein Problem sein, wenn
20 bis 30 Benutzer gleichzeitig die Datenbank geöffnet haben. Eine ähnliche
Datenbank wurde bereits in einem Netzwerk mit etwa einhundert Benutzern ohne
Probleme eingesetzt, wobei davon ausgegangen werden kann, dass mindestens
40 Benutzer das Programm gleichzeitig geöffnet hatten. Dies soll jedoch
keine Garantie sein.
Bei einer sehr hohen
Anzahl gleichzeitiger Benutzer wäre der Einsatz eines SQL-Servers ratsam.
Auch das wäre mit dem BlueSeal Contact Manager mit den entsprechenden
Anpassungen möglich. In diesem Fall müsste das Backend in das entsprechende
SQL-Format umgewandelt werden (z.B. MSSQL, PostgreSQL, Oracle...). Der Zugriff
würde dann über ODBC erfolgen. Hierbei würden dann, sofern
kein Freeware-ODBC-Treiber vorhanden wäre, Lizenzkosten für den
ODBC-Treiber anfallen.
zum
Inhaltsverzeichnis
5.
Unsere Daten liegen auf einem Nicht-Windows-Rechner. Ist das ein Problem?
Auf was für einem
Server die Datendatei gespeichert wird, spielt keine Rolle. Entscheidend ist
lediglich, dass das Server-Volume als Windows-Laufwerk gemappt wird. Da dies
die Regel ist, ist es unerheblich, ob das Serverbetriebssystem Windows oder z.B. Linux
(mit Samba) heißt.
zum
Inhaltsverzeichnis
6.
Kann von anderen Programmen auf die Datendatei zugegriffen werden?
Grundsätzlich
ist es kein Problem, lesend auf die Datendatei zuzugreifen. Der schreibende
Zugriff ist jedoch mit grösster Vorsicht zu geniessen. Insbesondere das
Anfügen von neuen Datensätzen darf nur vom BlueSeal Contact Manager
aus geschehen. Aber auch die Veränderung von Daten in Feldern, die in
anderen Tabellen als Index dienen, wie z.B. der Firmenname ist ausgeschlossen.
zum
Inhaltsverzeichnis
7.
Unsere Datendatei (Backend) ist plötzlich sehr viel grösser geworden,
obwohl die Anzahl der Datensätze nicht im gleichen Maße zugenommen
hat.
Datenbanken werden
durch das Löschen von Datensätzen nicht automatisch kleiner, auch
wenn diese in der Tabelle nicht mehr sichtbar sind. Daher müssen sie
von Zeit zu Zeit komprimiert werden. In der Access-Runtime-Version geht das
über folgenden Befehl:
msaccess.exe
/Runtime datendatei.mdb /COMPACT
Zum Reparieren der
Datenbank lautet der Befehl ähnlich: msaccess.exe /Runtime datendatei.mdb
/REPAIR
Beide Befehle können
auch kombiniert werden: msaccess.exe /Runtime datendatei.mdb /COMPACT
/REPAIR
Bitte beachten Sie,
dass es hierfür erforderlich ist, dass niemand auf das Backend zugreift,
d.h. niemand den BlueSeal Contact Manager zugreifen darf. Wenn Sie mit anderen
Programmen z.B. lesend auf das Backend zugreifen, so müssen Sie auch
diese schliessen. Während dies in kleinen Netzwerken kein Problem darstellen
sollte, wäre es in grösseren Netzwerken ratsam, diesen Befehl zu
automatisieren und per Batch-Datei mit einem Timer z.B. nachts ausführen
zu lassen.
Wir empfehlen, vor
einer solchen Maßnahme eine Kopie der Backend-Datei anzulegen. Diese
kann nach erfolgreichem Abschluss der Reparatur- und Komprimierungsmaßnahmea
gelöscht werden.
zum
Inhaltsverzeichnis
8.
Ich erhalte beim Start eine Fehlermeldung "Die Datenbank weist ein unbekanntes
Format auf..."
Auf Ihrem Rechner
ist bereits eine ältere Access-Version installiert und Windows versucht,
das Programm mit dieser Version zu öffnen.
Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die Verknüpfung zum BlueSeal Contact Manager, klicken
Sie nun auf "Eigenschaften". Klicken Sie auf den Reiter "Verknüpfung"
und ändern Sie das Ziel wie folgt:
c:\Programme\msofficexp\Office10\msaccess.exe
C:\Programme\BlueSeal\ContactManagerEE\bscmpe.mde
Dadurch wird explizit
festgelegt, welche Access-Version das Programm zu öffnen hat.
zum
Inhaltsverzeichnis
9.
Ich benötige weitere Berichte / Formulare / Exportmöglichkeiten
etc.
Das Programm wird
ständig erweitert. Erweiterungen, die allen Kunden zugute kommen, werden
in aller Regel in eine der nächsten Versionen eingebaut. Diese Updates
sind dann kostenlos. Sehr spezifische Erweiterungen, die nur bestimmte Kunden
interessieren, können im Rahmen von Auftragsprogrammierungen erstellt
werden. Wir informieren Sie gern, mit welchen Kosten zu rechnen wäre.
Über Anregungen bezüglich Erweiterungswünschen etc. freuen
wir uns. Bitte benutzen Sie hierfür unsere EMail-Adresse info@blueseal.de.
zum
Inhaltsverzeichnis
10.
Woher bekommen wir Updates und wie installiert man diese?
Updates erhalten Sie
auf der Webseite www.blueseal.de.
Update und Vollversion sind gleich, sie werden auch gleichermaßen installiert.
Sollten Sie das Backend (d.h. die Datei bscmpe-be.mdb bzw. bscmee-be.mdb) noch nicht verschoben
haben, so sichern Sie diese bitte unbedingt vor dem Update. Um versehentlichem
Überschreiben oder Löschen der Datendatei vorzubeugen, empfehlen
wir, vor jedem Update eine Sicherung anzulegen.
zum
Inhaltsverzeichnis
11.
Wir benutzen Open Office im gesamten Netzwerk. Haben wir dadurch irgendwelche
Nachteile?
Ganz im Gegenteil.
Open Office kann Excel-Dateien direkt öffnen, so dass Sie praktisch keinen
Unterschied zu MS Excel feststellen werden. Über die ODBC-Schnittstelle
kann Open Office sogar direkt auf Access zugreifen. Beides eignet sich vorzüglich
z.B. für die Erstellung von Serienbriefen oder von Listen nach Ihrem
eigenen Geschmack.
zum
Inhaltsverzeichnis
12.
Können auch Kontaktdaten aus Mozilla Thunderbird oder anderen Programmen importiert werden?
Dies ist möglich, und zwar über den Umweg über Outlook. Eine Anleitung finden Sie hier.
Grundsätzlich ist dies mit allen Programmen möglich, aus denen Sie die
Daten in eine Komma-getrennte Textdatei exportieren können.
zum
Inhaltsverzeichnis
13.Können unterschiedliche Sprachversionen des BlueSeal Contact Managers im selben Netzwerk verwendet werden?
Ja.
zum
Inhaltsverzeichnis
14.
Beim Start des Programms erhalten wir die Meldung ""Es wurde ein
potenzielles Sicherheitsrisiko erkannt". Wie kann man das unterbinden?
a) Starten Sie den Registrierungseditor, indem Sie auf Start->Ausführen klicken und 'regedit' eingeben.
b) Bewegen Sie sich zum folgenden Ordner:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Access\Security\Trusted Locations\
c)
Markieren Sie den Ordner 'Trusted Locations', klicken Sie mit der
rechten Maustaste darauf und klicken Sie Neu = >Schlüssel.
d) Hier können Sie einen beliebigen Namen eingeben, z.B. 'BlueSeal' (ohne die Anführungsstriche)
e) Markieren Sie den neuen Schlüssel, klicken Sie rechts und klicken Sie Neu => Zeichenfolge
f) Benennen Sie die neue Zeichenfolge mit 'Path' (ohne die Anführungsstriche)
g) Markieren Sie den neuen Schlüsseleintrag 'Path', klicken Sie rechts und klicken Sie auf 'ändern'
h) Hier geben Sie den Pfad zum neuen vertrauenswürdigen Ordner wie folgt ein:
C:\Programme\BlueSeal\ContactManagerEE\
Ok zum Speichern, schließen Sie den Registrierungseditor und es sollte funktionieren.
Nachdem
Sie sich vergewissert haben, dass alles ordnungsgemäß funktioniert,
können Sie den Schlüssel exportieren: im Registrierungseditor rechte
Maustaste => exportieren. Mit einem Doppelklick auf die so erstellte
Datei können Sie den Schlüssel auf andere Rechner und Benutzer kopieren.
zum
Inhaltsverzeichnis
15. Wenn ich im auf den E-Mail-Knopf klicke, öffnet Windows nicht das Standard-E-Mail-Programm.
Prüfen Sie, ob Ihr E-Mail-Programm unter Windows als das Standard-Mail-Programm registriert ist.
Klicken Sie auf Start, und klicken Sie dann auf Programmzugriff und-Standards festlegen .
Hinweis:
Sie können dieses Dienstprogramm auch in der Systemsteuerung starten.
Dazu öffnen Sie Software in der Systemsteuerung, und klicken Sie dann
auf Programmzugriff und-Standards festlegen.
Eine entsprechende Anleitung von Microsoft: http://support.microsoft.com/kb/327931
zum
Inhaltsverzeichnis
16.
Wenn ich auf den E-Mail-Knopf klicke, erhalte ich die folgende
Fehlermeldung: Sie haben als Einstellung der Ereigniseigenschaft den
Ausdruck Beim Klicken eingegeben... Der Befehl oder die Aktion
'SendenObjekt' ist zurzeit nicht verfügbar.
Prüfen Sie, ob die Mail-Sektion der Datei Win.ini wie folgt aussieht:
[Mail]
MAPI=1
CMC=1
CMCDLLNAME=mapi.dll
CMCDLLNAME32=mapi32.dll
MAPIX=1
MAPIXVER=1.0.0.1
OLEMessaging=1
Achtung:
Bitte behandeln Sie diese Datei mit äußerster Vorsicht. Falls Sie nicht
sicher sind, fragen Sie Ihren Systemadministrator.
zum
Inhaltsverzeichnis
.